Kalk und Wasserhärte

5:23 Minuten

Weiße Ablagerungen an Wasserhähnen oder Kesselstein in Wasserkochern sind das Ergebnis von hartem Wasser. Wasserhärte ist ein Maß für die Konzentration von Calcium- und Magnesium- Ionen im Wasser. Die Wasserhärte entsteht beim Durchsickern des Wassers durch Boden- und Gesteinsschichten. Im versickernden Wasser ist Kohlenstoffdioxid aus der Luft und dem Boden gelöst. Das kohlenstoffdioxidhaltige Wasser löst auf dem Weg durch den Boden Mineralien und diese gelangen in das Trinkwasser und machen es „hart“. So reagiert beispielsweise der im Wasser kaum lösliche Kalk unter Einfluss von Kohlenstoffdioxid zu wasserlöslichem Calciumhydrogencarbonat. Das Wasser wird dadurch hart. Entweicht zum Beispiel durch Erhitzen der Kohlenstoffdioxid, so reagieren die gelösten Calcium-Ionen mit den Hydroxid-Ionen wieder zu Calciumcarbonat, das sich als Kesselstein an Rohren und Heizspiralen absetzt. Je härter das Wasser ist, umso stärker sind die Kalkablagerungen. Die Härte des Wassers ist von Region zu Region unterschiedlich, da sie von der Art der Boden- und Gesteinsschichten abhängt. Vor allem in Regionen mit besonders kalkhaltigen Schichten, ist die Wasserhärte besonders hoch.

Der Film zeigt, wie Wasserhärte gemessen, welche Folgen der Härtegrad des Wassers hat und welche Möglichkeiten der Wasserenthärtung gegeben sind.

Zurück